1. Die Transaktionsanalyse (TA)
Dieses Kommunikationsmodell geht auf den amerikanischen Arzt und Psychotherapeuten Berne zurück, der spät-"freudianisch" von drei Kommunikationsebenen ausgeht: Dem "Eltern-Ich" - unterteilt in das kritisch-lehrhafte (kL) und das fürsorgliche (fL) -, dem "Erwachsenen-Ich", das emotionslos abwägt und realitätsgebunden sauber abstrahiert und dem "Kind-Ich" - unterteilt in das "freie Kind" (fK) und das "angepaßte Kind" (aK).
Kommunikation geht nach diesem Modell immer von einem der drei o.g. "ICHs" aus und adressiert jeweils ein spezifisches ICH des Gegenüber. Wer nun den falschen Adressaten wählt, oder wenn sich der falsche Adressat angesprochen fühlt (maßgebend hierfür ist das Zusammenspiel von Mimik, Gestik und Verbalität), "diskommuniziert" - was leider nur zu oft der Fall ist.
Ziel der TA: Bewußtmachung des adressierenden ICHs und Erkennen/Erlernen der optimalen Kommunikation mit dem jeweils adressierten ICH des Gegenüber.
2. Die Themenzentrierte Interaktion (TZI)
Die themenzentrierte Interaktion soll helfen, wertvolle Inhalte einer Kommunikation von Sinnlosem, Angstbeladenem und schädlichen Inhalten zu trennen. Dazu gehören z.B. versteckte Entschuldigungen, mißverständliche Fehlinformationen, angst-ausdrückende Vorwurfsinhalte, "Füll"-Inhalte, die mehr vernebeln und verwirren, als zur kommunikativen Wahrheit beizutragen.
Wir haben dies um die Komponente "kkp" - kurz, knapp, präzise - ergänzt. Durch das Auslassen "semantischer Querschüsse" und sinnloser Inhalte werden Mißverständnisse vermieden und - wo nötig - Zeit spart.
Die TZI soll nicht die Sprache "ent-menschlichen", vielmehr soll die TZI ein Leitfaden dafür sein, authentischer zu kommunizieren.
3. Das Struktogramm
Dieses Denkmodell kommt aus den USA und wurde von Rolf Schirm in Deutschland popularisiert. Es geht von den Gedanken aus, daß eine historische Unterscheidung des menschlichen Gehirns [das instinkt-orientierte Stammhirn (der Vergangenheit), das emotionale (Gegenwarts-)Hirn und das planerische Denk-Hirn (der Zukunft)] in jedem Menschen unterschiedlich wirkt. Die Primär- und Sekundärprägungen der Kindheit und Jugend lassen diese drei "Hirne" das Tun und Handeln (in verbaler und non-verbaler Form) der Menschen auch unterschiedlich dominant erscheinen. Erziehung wirkt hierbei oftmals in der Form, daß reale (authentische) Dominanzen verschüttet und übertüncht werden. Dies zu erkennen und durch Training immer authentischer zu werden, ist Ziel und Aufgabe des Struktogramms.
4. Das Drama-Dreieck
Dieses Denkmodell wurde von mehreren Leuten in Deutschland entwickelt und von uns um die "Pseudo-Dramadreiecke" ergänzt.
Das Drama-Dreieck geht von drei Grundpositionen aus, die unser Tun und Handeln bestimmen: Wahlweise schlüpfen wir in die "Verfolger-", die "Retter-" oder die "Opfer"-Rolle. Die "Ladungen" der jeweiligen "Positionen" gilt es ebenso zu identifizieren, wie die dahinterstehenden (unser Verhalten also auslösenden) Elemente - allesamt Prägungen aus Kindheit und Jugend.
Da alle drei o.g. Positionen hochgradig neurotische Hintergründe haben und eine saubere Kommunikation sehr erschweren bzw. unmöglich machen, ist die Aufgabe dieses Seminarinhaltes, den Teilnehmern das Wechselspiel dieser drei Positionen zu erläutern und sie anzuleiten, diese Positionen aktiv zu verlassen, um in der Mitte dieses (fiktiven) Dreiecks - im "Haus der fairen Kommunikation" - einen sauberen, angstfreien Dialog zu führen.
5. Strukturen der Angst
Dieses Denkmodell analysiert und strukturiert die Hintergründe unserer (verbalen und non-verbalen) Kommunikation. Da unser Tun und Handeln vornehmlich von (fiktiven) Ängsten bestimmt ist - den körperlichen Schmerzängsten, den geistigen Versagensängsten oder den seelischen Verlustängsten -, gilt es, diese Dominanzen zu erkennen und mehr und mehr abzubauen, um zu einer "angstfreien Kommunikation" zu gelangen.
6. Das Koordinatensystem von Freud' und Leid
Dieses Denkmodell greift auf das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele zurück. Stellt man sich diese drei Komponenten als dreidimensionales Achsensystem vor, erhält man in dem dadurch entstehenden, würfelähnlichen Gebilde acht "Teil-Würfel". Neben Feld I. - hier sind alle Koordinaten positiv - gibt es das Gegenstück: Feld VII. - in dem alle Koordinaten negativ sind. Daneben gibt es drei "Felder", in denen zwei Koordinaten negativ und eine positiv sind, und weitere drei "Felder", in denen zwei Koordinaten positiv und eine negativ sind.
Durch aktives Training mit diesem Denkmodell lernt der Seminarist zu erkennen, in welchem der acht Felder er sich gerade befindet. Dies ermöglicht ihm, aktiv den schnellsten Weg in das Feld I. zu finden.
Mit Hilfe dieses Modells wird der Mensch also befähigt, nicht mehr - passiv - darauf zu warten, wann es ihm "gut" oder "schlecht" geht. Vielmehr ist er selbst es, der seinen jeweiligen Gesamt-Zustand bestimmt und zu beeinflussen lernt.
7. Das Animationsschema
Dieses Denkmodell erläutert, in welch großem Maße ein Mensch von Geburt an (bzw. sogar schon davor) von den verschiedenen personellen und impersonellen Einflüssen geprägt und beeinflußt wird (z.B. Vater, Mutter, Geschwister, Großeltern, Kindergarten und -hort, Schule, Lehrzeit, Uni, Beruf, Liebe, Sex, Kirche, Karriere, Ehe, eigene Kinder, Freundschaft, Anerkennung, etc.).
Welch verwirrendes Einflußgeflecht sich durch das Zusammenwirken dieser unterschiedlichen Parameter ergibt, ist den meisten Menschen überhaupt nicht klar. Auch hierbei soll durch Bewußtmachung dieser Umstände und Verquickungen der Mensch in die Lage versetzt werden, nicht mehr passives Opfer der Umstände und Einflüsse zu werden/bleiben, sondern es soll ihm ermöglicht werden, reale und fiktive Einflüsse voneinander zu trennen, diese genau zu analysieren und dann in die Rolle des aktiv Erlebenden zu gelangen.
Das Animationsschema untersucht positive wie negative "Animationen" und "breaks" (bruchhafte, kurzzeitige Animationen) und hilft damit den Seminarteilnehmern, sich von Zwängen und Ängsten, die von derartigen Animationen (und den dahinterstehenden Personen/Geschehnissen) ausgehen, freizumachen.
8. Motivation und Manipulation
Geht man diesen beiden Begriffen vom Wortstamm her auf den Grund, so fällt der Beweis leicht, daß in beiden Fällen von völlig unterschiedlichen Voraussetzungen von seiten desjenigen ausgegangen wird, der eben "motiviert" oder "manipuliert".
Während es bei Motivation (motivare = (auf ein Ziel hin) bewegen bzw. in motivum ire = einem Beweggrund entsprechend vorgehen) darum geht, einen Menschen zu einer Handlungsweise zu bewegen, die diesem hilft (der Motivator also nicht um seine eigenen Belange bemüht ist, keinen eigenen Vorteil begehrt, er sich also nur um den anderen besorgt macht), geht es bei
Manipulation demjenigen, der manipuliert, darum, den anderen zu einer Handlungsweise zu bewegen, die ihm selbst (dem Manipulierenden) Vorteile bringt. Wer manipuliert, nimmt üblicherweise sogar (billigend) in Kauf, daß derjenige, den er manipuliert, keinen Vorteil bzw. sogar Nachteile erfährt.
Durch Praxisbeispiele und die Beleuchtung des jeweils dahinterstehenden psychologischen Motivs lernen die Teilnehmer dieses Seminars also, sowohl bei sich selbst, als auch bei anderen die tatsächlichen Hintergründe des Handelns zu erkennen und sorgsam zwischen Manipulation und Motivation zu unterscheiden.
9. Yin-Yang
Das in diesem Gedankenmodell ausgedrückte Wechselspiel der Gegensätze zieht sich in unterschiedlicher Qualität und oftmals kaum erkennbar durch unser gesamtes Leben. Privat wie beruflich, bei Tag und Nach, ob jung oder alt - es begleitet uns 24 Stunden am Tag und 168 Stunden in der Woche. Oftmals ist diese "Gegensätzlichkeit" gar nicht so offensichtlich.
Wo liegt z.B. der Unterschied zwischen konsequent und stur oder zwischen flexibel und labil.
Je nach innerer Beteiligung (Sympathie oder Antipathie) urteilen wir dann - meist sehr vorschnell und höchst subjektiv.
In diesem Seminar lernen die Teilnehmer also, Entscheidungen und Betrachtungsweisen nicht nur subjektiv-emotional zu treffen. Vielmehr werden Begriffe und die damit verbundene Situation emotional entzerrt und versuchtermaßen "objektiviert". Dies dient dazu, weniger ein Opfer der eigenen Emotionalität zu werden und vor allem bei Problemen sachlicher und "distanzierter" zu Werke zu gehen.
10. Der Innere Monolog
Biologisch-historisch bedingt ist der Mensch oftmals zwischen Ratio und Emotio - man könnte sagen "Gehirn" und Gefühl" oder "Kopf" und "Bauch" - hin- und hergerissen. Nur wenn der Dialog zwischen "Kopf" und "Bauch" funktioniert, können Entscheidungen auch im gesunden Mix zwischen Verstand und Gefühl gefällt und dann gelebt werden. Da es sich hierbei um zwei Elemente in uns handelt, habe ich dafür den Terminus Innerer Monolog gewählt.
In Seminaren dieses Themas geht es also darum, die emotionalen und die rationalen Elemente unseres Erlebens sauber zu erkennen und zu trennen, um nicht in (selbstgestellte) "Fallen" zu tappen, falsche Entscheidungen zu fällen oder unnötiges "Porzellan" zu zerschlagen. Aufgrund des mangelhaften Inneren Monologs neigen wir nämlich in der Kommunikation mit anderen sehr oft zu Fehl- und Vorurteilen, Übersprungsreaktionen und - unzweckmäßigem - "Beiß-Verhalten", was den Umgang mit unseren Mitmenschen - privat wie auch beruflich - unnötig belastet und häufig sehr destruktiv wirkt.
11. Das Lebens-Dreieck
Wenn die meisten Eltern und Lehrer, Lehrherren und Chefs um die Wichtigkeit der Einflüsse ihrer Handlungsweisen auf die ihnen schutzbefohlenen Kinder/Menschen wüßten, würde den Begriffen "Erziehung", "Elternhaus" und "Verantwortung" wohl eine ganz andere Qualität beigemessen. Schon kleine und kleinste Schritte in die richtige Richtung können unglaublich positive Auswirkungen haben.
Nehmen wir uns die Zeit, diese zu reflektieren, so können kleine und kleinste Erfolgserlebnisse eine enorme Wirkung als Katalysatoren zeitigen.
An diesem Denkmodell wird deutlich gemacht, wie negativer und positiver Streß entsteht und wie man lernt, damit umzugehen.
12. MEDITATIONEN im Alltag und im Berufsleben
Mehr denn je ist es in der heutigen Zeit für Führungskräfte von Bedeutung, innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. Meditationen sind hierzu ein geeigneter Weg.
Durch eine Vielfalt von Angeboten ist jedermann in der Lage, die für ihn geeignete "Technik" zu finden und sowohl im Privat- als auch im Berufsleben jederzeit anzuwenden. Angeboten werden Atem- und Entspannungsübungen, Kurzmeditationen von 5 Minuten bis zu einstündigen Meditationen.
Meditationen sind ein sicherer Weg zu innerem Frieden, besserer Gesundheit und Wohlbefinden. Sie lehrt uns zentriert zu leben - ohne Aggressionen, Abneigungen, Vorwürfe und Schuldgefühle.
Die ausgewählten Übungen sind unabhängig von religiösen Ausrichtungen und können - nach entsprechender Einweisung - auch ohne Lehrer praktiziert werden.
Zwischen diese Hauptthemen werden immer noch andere "Kommunikationstechniken" eingeflochten. Neben der - gar nicht so trockenen - Theorie fließt immer auch "gelebte Praxis" ein - allseits nachvollziehbare Beispiele aus dem täglichen Leben - beruflich wie auch privat.